Warum Luftdicht?

Eine nach dem Stand der Technik luftdichte Gebäudehülle ist gesetzlich vorgeschrieben (DIN 4108-7 und EnEV 2002).

... und dafür haben Sie auch bezahlt!

(Mindestens) neun gute Gründe sprechen dafür, Häuser so zu planen und zu bauen, dass die gesamte Gebäudehülle ebenso wenig Luft durchlässt wie eine gemauerte, verputzte Wand:

  1. Der errechnete Dämmwert der Wärmedämmung wird nur bei dichter Bauweise tatsächlich erreicht.
  2. Es treten keine unangenehmen Zuglufterscheinungen aufgrund luftdurchströmter Ritzen und Fugen auf.
  3. Die Wohnbehaglichkeit steigt, Kaltluftseen in Fußbodenhöhe werden vermieden.
  4. Feuchte Raumluft kann nicht in die Konstruktion gelangen, was Bauschäden (Fäulnis, Schimmelbildung)  vorbeugt.
  5. Lüftungsanlagen sind auf eine luftdichte Gebäudehülle angewiesen, um optimal zu funktionieren.
  6. Ein unkontrolliertes Eindringen von Allergenen und Schadstoffen – zum Beispiel auch von Zigarettenrauch aus Nachbarwohnungen – wird verhindert.
  7. Die Gefahr von Brandübertragung verringert sich, das Eindringen von Rauchgas ist ausgeschlossen.
  8. Der Schallschutz verbessert sich.
  9. Eine nach dem Stand der Technik luftdichte Gebäudehülle ist gesetzlich vorgeschrieben (DIN 4108-7 und EnEV 2002).

Die Blower-Door Messung ermittelt die Luftdichtigkeit des Gebäudes. Ich verwende dazu ein computergesteuertes BlowerDoor Messgerät, welches sehr exakte Ergebnisse liefert (jährliche Kalibrierung). Die neue Energieeinsparverordnung fordert eine hohe Luftdichtheit. Diese muss durch sorgfältige Planung und Bauausführung erreicht werden. Nur durch eine Überprüfung kann der Bauherr sicher sein, dass die geforderte Luftdichtheit gegeben ist. Dies ist die Vorraussetzung für ein behagliches Wohnklima ohne Zugerscheinungen. Bei Lüftungsanlagen, Niedrigenergie- oder Passivhäusern ist die Dichtheit von besonderer Bedeutung.

Eingebaute BlowerDoor